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Wuppertaler SV – Wacker Burghausen

Wuppertaler SV – Wacker Burghausen 2:4 (0:2) am 13.09.08 um 14:00 Uhr

Per Wochenendticket wurde die heutige Partie besucht; leider musste man schon um 4 Uhr morgens den ersten Zug ab Flensburg nehmen, um rechtzeitig zum Anpfiff im Bergischen Land zu sein.

Auf dem Hinweg – gerade ab Minden bzw. Hamm – zeigte sich übrigens, daß viele Menschen heute zum Fussball wollten; die meißten davon zum Revierderby BVB-Schalke (wobei die Farben schwarz-gelb deutlich in der Überzahl waren) aber etliche auch zum Spiel Köln-Bayern.

Gegen 13:00 Uhr und knapp 9 Stunden Zugfahrt war man auch schon am Wuppertaler Hauptbahnhof angekommen, wo man die Schwebebahn bestiegt, um zum Stadion zu kommen.

Die Tour mit der Schwebebahn führte über die Wupper entlang an unzähligen alten Häuserfassaden und einigen Industriekomplexen zur Haltestelle Stadion/Zoo, so dass optisch gesehen die Fahrt eine glatte 6 bekommt (generell hat mir das, was ich von Wuppertal gesehen habe, nicht unbedingt gefallen – aber das ist ja alles Geschmackssache); trotzdem machte es irgendwie Spaß mit der Schwebebahn zu schweben – es ist eben mal was ganz anderes.

Die Haltestelle liegt auch direkt am Stadion, so dass man, nachdem man für 9 € einen Stehplatz gekauft hatte, das Stadion besichtigen konnte.

Der Ground wird durch seine optisch schmucke und überdachte Sitzplatz-Haupttribüne dominiert, es folgen 2 neu errichtete Hintertortribünen, welche komplett als Stehplätze fungieren und eine Stehplatz-Gegengerade, welche noch etwas unfertig und schief wirkt, aber vielleicht tut sich da ja noch etwas.

Verpflegungstechnisch gab es das übliche Programm, d.h. Wurst (2,50 €), Frikadellen, Brezel sowie Bier (0,4 L für 3 €) (Pilsener, Alt und Kölsch – man ist eben in der Nähe von Köln) und andere Flüssignahrung.

Den Gästefans aus Burghausen wurde eine gesamte Hintertortribüne zugesprochen; der kleine Haufen (ich vermute ein Fanbus voll) wirkte aber etwas verloren auf dieser riesigen Tribüne, war aber akustisch durchaus zu vernehmen.
Die WSV-Fans machen sich dagegen auf der anderen Hintertortribüne breit und wußten ab und zu lautstark zu überzeugen.

Das Spiel vor 3103 Zuschauern als solches wusste hingegen nur durch seine Toranzahl zu überzeugen.
Etliche Fehler – gerade auf Seiten des WSV – machten ein schönes Spiel unmöglich.
Die Gäste gingen durch zwei Abwehrschnitzer kurz vor der Halbzeit 2:0 in Führung und konnten nach der Pause auf 3:0 erhöhen.
Durch einen ansehnlichen Weitschuß kam der WSV auf 1:3 ran, um aber bald darauf das 1:4 zu kassieren.

Einige Zuschauer (so aus Zeitgründen auch ich 10 Min. vor Schluß) verließen nach dem 0:3 bzw. 1:4 das Stadion und verpassten tatsächlich noch das 2:4.

Über Hamm, Minden, Hannover, Hamburg und Kiel erreichte man dann gegen 1 Uhr nachts auch schon total müde Flensburg – nun lautete das Motto „ab zu Bett…“

Martin Schaup


by d-signwelt