Am Sonntag hieß es dann: Morgenstund hat Gold im Mund, denn ich musste von München erstmal nach Aschheim, da die Damen des FC Bayern hier vor den Toren der Landeshauptstadt Bayerns ihre Heimspiele austragen und das um 11 Uhr.
So wurde ein Tagesticket für den Münchner Nahverkehr gelöst (nur 5 €) und die S-Bahn bis Feldkirchen benutzt.
Von dort musste ich dann ca. 20 Minuten zu Fuß den Sportpark Aschheim aufsuchen.
Jener Sportpark ist ein Komplex von verschiedenen Sportplätzen, auf dessen Hauptplatz das heutige Spiel stattfinden sollte.
Hier kostete der Eintritt 6 € (Stadionmagazin gratis) und man konnte sich aussuchen, ob man die kleine, überdachte Sitzplatztribüne oder die Stehtraversen aufsuchen wollte.
Ganze 740 Zuschauer (darunter Gerd „der Bomber“ Müller) wollten sich diesen Pokalschlager des Tabellenführers (Bayern) gegen den Tabellenzweiten (FFC) ansehen.
Der Siegtreffen fiel dann in der 51. Minute und die Schlussphase war noch mal etwas spannend, als Frankfurt druckt machte und München es nicht verstand, den entscheidenden Konter zu versenken.
Ansonsten fand ich das Spiel nicht so klasse; ich bin ja auch eher ein rustikales Gemüt, was Fußball angeht und sehe gerne kampfbetonte Spiele – jenes wurde aber heute nicht geboten (die einzigen 3 gelben Karten wurden bezeichnenderweise in den letzten 10 Minuten vergeben) und vielleicht ist Frauenfußball dafür auch einfach nicht geeignet ?
Aber, wie so vieles im Leben, ist auch dies Geschmacksache, genau wie das leckere Radler (0,5 l), was ich mir für 2,30 € gönnte.
Es gab auch Kaffee, Mineralwasser (etc.), Würstchen, belegte Brötchen, Kuchen etc. – also nichts zum verdursten bzw. verhungern und alle Preise relativ zivil.
Klasse fand ich allerdings, dass es keine Verlängerung gab, da ich ja noch was vor hatte und zwar das Spiel um 15 Uhr im Münchner Stadtgebiet: