Restaurant Opatija sponsert 3. Herren

Neue Aufwärmpullover und T-Shirts für unsere 3. Herrenmannschaft: Das Team von Coach Kevin Walter bedankt sich beim Restaurant Opatija und seinem Inhaber Jozo Jozic recht herzlich für die großzügige Spende. "Im Dezember werden wir im Opatija unsere Weihnachtsfeier feiern", kündigte Walter als Dankeschön an.

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Das Besondere ist die Normalität

Es war ein Experiment. Jetzt ist es Alltag. Bedenken haben sich zerstreut. Die dritte Fußball-Mannschaft von Flensburg 08 hat neue Mitspieler aufgenommen, und man kommt seit Saisonbeginn bestens miteinander aus. Im Training, im Spiel, bei Team-Events abseits des Rasens.  Das wäre  kaum erwähnenswert, denn 08 III spielt in der Kreisklasse B1 nicht gerade im Fokus des öffentlichen Interesses. Aber  doch mitten in der Gesellschaft, denn Hunderttausende Fußballer gehen so in unteren Klassen ihrem liebsten Hobby nach. Das Besondere an Flensburg 08 III ist der Mut, drei Spieler mit geistiger  Behinderung    einzuladen, am Fußball mitten in der Gesellschaft teilzunehmen.

Richard Derra, der Trainer der Mannschaft, war aufgeschlossen für die Idee, hatte sich aber seine Gedanken gemacht: „Ich dachte, dass es   eine große Herausforderung sein würde. Aber  diese Sorge war unberechtigt. Sie sind immer beim Training,   immer fleißig dabei, und es läuft   ohne Probleme.“ Maik, Andreas und  Jan Pascal  kamen schließlich mit Fußballerfahrung. Sie sind Mitglieder der „Kicker Flensburg“, der Spielgemeinschaft von Holländerhof und Mürwiker Werkstätten, die erfolgreich in der SH-Liga für Menschen mit Behinderung spielt.  

Sie  seien „herzlich aufgenommen worden“, hat Derra registriert. Maik, Andreas und  Jan Pascal gehören inzwischen so selbstverständlich zu 08 III wie Marc,  Nils, Patrick oder Julian, der sagt: „Wir haben uns darauf eingelassen und stellen fest, dass es funktioniert. Dass die drei ein  Handicap haben, ist nicht mehr  wichtig.  Es fällt kaum  auf.“ So ist der etwas lästige, weil immer noch erklärungsbedürftige Begriff „Inklusion“ mit Leben erfüllt. Das Kunstwort aus der Soziologie steht für Gemeinsamkeit, Zugehörigkeit. Und bei Flensburg 08 nun auch für Normalität.

Johannes Schlott, der frühere 08-Ligaspieler, den  alle  Hanni rufen, ist glücklich, wenn er „seine“ Jungs in den Traditionsfarben Gelb und Blau sieht. Wie heute im Spiel bei DGF Flensburg, als gerade Jan Pascal stürmt: „Es ist wunderbar, zu sehen, welche Entwicklung diese Spieler hier nehmen“, sagt der 68-Jährige.  Seit fünf Jahren trainiert  Schlott  zusammen mit  Nils Zollmeyer die „Kicker Flensburg“. Schon seit 2010 stehen die Vereine Flensburg 08 und Polizei-SV Flensburg der Werkstättenmannschaft als Kooperationspartner zur Seite.  Für den nächsten Schritt aber, heraus aus dem reinen Behindertensport,   musste Schlott viel Überzeugungsarbeit leisten.  Er wollte Maik, Andreas und  Jan Pascal weiterbringen, „in den normalen Fußball“. Hanni Schlott fand Gehör bei 08 III, einer Mannschaft, die vor allem mit Spaß und Kameradschaft, aber auch mit einer guten  Portion Ehrgeiz bei der Sache ist.

Auch der 08-Vorsitzende Olaf Reischke ist auf den DGF-Platz gekommen, um die Dritte zu sehen. „Ich finde es toll. Hanni lebt Fußball und geht auf in der Aufgabe, diese Spieler in den Verein zu integrieren. Es war ein langer Weg, den er mit Beharrlichkeit gegangen ist.“ Reischke räumt ein, dass er skeptisch war.  Wegen der Grenzen, an die ehrenamtliche Arbeit zwangsläufig stößt. Die rund 50 Kräfte, über die 08 verfügt, sind eigentlich ausgelastet.

Die Arbeit mit behinderten Sportlern erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen, weiß Angelika Carstesen: „Menschen mit geistiger Behinderung gehen die Dinge anders an, etwas langsamer. Manches muss man eben mehrfach wiederholen oder auch mal ganz von vorn anfangen“, sagt  die Sportlehrerin vom Holländerhof.  Komplexe Sachverhalte seien schwierig zu vermitteln. „Und die Frustbewältigung fällt manchmal schwer.  Wenn ein Ball verspringt  oder der Schiedsrichter etwas pfeift, was nicht verstanden wird, können sie schon sauer werden“, sagt Angelika Carstesen.

Gleichwohl haben die Behinderten Stärken und Talente. Man muss ihnen etwas zutrauen. Mustafa Fayed zum Beispiel macht gerade seinen Trainerschein und betreut bereits zusammen mit Hanni Schlott die D-III-Jugend von Flensburg 08. Der 23-Jährige, der vor zwölf Jahren mit seiner Familie aus Afghanistan flüchten musste, hat neben der Arbeit in den Werkstätten als Lagerist im Fußball seinen Lebensinhalt gefunden. „Spaß haben, Leute kennen lernen, Freunde finden – das ist für mich Fußball“, sagt Mustafa Fayed, den es schon wieder kribbelt, wenn er seine Kollegen für 08 III spielen sieht. „Ich bekomme richtig Lust, mir einen Ball zu schnappen.“ Er spielt momentan  nicht aktiv, die Kniee schmerzen.   Dafür bringt ihm die Arbeit mit den Elf- bis Zwölfjährigen Freude, „auch wenn sie nicht immer machen, was ich will“. Autorität muss wachsen.  Das bestätigt lächelnd sein Mentor Hanni Schlott, der  auf Jahrzehnte  langes Engagement in der Nachwuchsarbeit  zurückblickt.  

Er ist der „Glücksfall“, wie Angelika Carstesen sagt, für die Fußballer von Holländerhof und Mürwiker Werkstätten. Schlott hatte es  selbst nicht immer leicht: Sein Sportgeschäft brannte ab, einen Schlaganfall und eine Bandscheiben-Operation musste er verkraften. Die Energie, sich für andere zu engagieren, hat er aber nicht verloren. Als 2010 ein Trainer für die „Kicker Flensburg“ gesucht wurde, war Schlott spontan bereit und sowieso vor Ort, weil er mit seiner Frau eine Waffelbäckerei im Holländerhof betrieb. Fußball-Kompetenz hatte er genug, was  behinderte  Sportler an spezieller Zuwendung brauchen, eignete Schlott  sich selbst an.

Kilian Weber freut sich über so viel Einsatz. Der Sportstudent ist beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV)  Koordinator für den Behindertenfußball, eine Stelle, die 2012 gemäß  DFB-Vorgabe eingerichtet wurde und durch die Sepp-Herberger-Stiftung finanziert wird. „Bis dahin war recht wenig Bewegung im Behindertenfußball. Inzwischen haben wir Einiges auf die Beine gestellt“, sagt Weber. Das DFB-Mobil besucht die Werkstätten  im Land, es gibt Trainingslager im Uwe-Seeler-Park in Malente, es wächst ein Netzwerk, in dem Trainer Erfahrungen austauschen, wie etwa bei einem Workshop im März, bei dem natürlich auch Angelika Carstesen und Johannes Schlott dabei waren.

Weber wünscht sich mehr Mannschaften  wie Flensburg 08 III. Noch sind sie rar, die BSG Eutin oder der VfR Minerva Kiel geben ähnliche Beispiele für gelungene Inklusion. Wer den Mut findet, selbst ein Experiment zu wagen, findet beim SHFV-Koordinator Rat, nicht nur was den Umgang mit geistiger Behinderung angeht.  „Man staunt, wie viele Facetten  das Thema hat“, sagt Weber. Auch Blinde, Gehörlose oder Menschen mit Cerebralparese, einer Hirnschädigung,  spielen Fußball – wenn man ihnen den Weg bereitet.  

Bericht aus dem Flensburger Tageblatt, Autor: Jan Wrege

Dritte beendet Saison als Tabellenvierter

In einer Saison mit viel Licht und Schatten belegt die 3. Herren am Ende mit zwölf Siegen, fünf Remis und sieben Niederlagen einen sehr guten vierten Platz in der Kreisklasse B1. Wir wollten in der Saison mehr Spiele gewinnen als verlieren - das ist uns gelungen. Zwischenzeitlich stand man nach neun Spieltagen auf dem 11. Platz von 13 Teams - also im Tabellenkeller. Das konnte nicht unser Anspruch sein und nach dem gewonnen Heimspiel gegen TSV Nordmark Satrup III folgte eine Serie.

Auch nach den Niederlagen gegen Sörup-Sterup II und FC Wiesharde III gab es keinen Bruch in der Mannschaft, sodass in der Rückrunde das Feld dann nochmal von hinten aufgerollt wurde. Auch die Konkurrenz um TSV Nordmark Satrup III, Großsolt-Freienwill II, FC Wiesharde III spürte Druck und nach dem 20. Spieltag kam dann nochmal fast der Aufstiegszug ins Rollen. Um zwei Punkte war man an der Spitzengruppe im Kampf um Platz 2 dran. Doch die Niederlagen gegen den Meister Polizei SV Flensburg III (Glückwunsch Männers!) und Nordangeln III warfen uns dann komplett aus der Spitzengruppe der Kreisklasse B1.

In den letzten drei Spielen (Sörup Sterup II, Roter Stern II & DJK Flensburg II) wollten wir unbedingt neun Punkte holen und die Saison mit dem vierten Tabellenplatz beenden. Dies wollte jeder in der Mannschaft und am Ende haben wir uns mit einem sehr guten vierten Platz belohnt. Bester Torschütze wurde Jan Jessen mit 19 Treffern, er belegt am Ende auch Platz 4 um die Torjägerliste der B-Klasse. Patrick Jeratsch wurde interner Vize-Torschütze mit zwölf Treffern und Kapitän Marc Kruse wurde mit sieben Treffern Dritter.

Wir wünschen allen Mannschaften der Kreisklasse B1 eine schöne Sommerpause, bleibt sportlich und wir freuen uns auch in der neue Saison auf spannende und faire Spiele.

Am Freitag, 5. Juni, findet auf dem Betze in Satrup (B-Platz) nochmal ein Abschlussspiel mit unseren Freunden vom TSV Nordmark Satrup III statt. Anstoß ist um 19 Uhr, anschließend wird gegrillt und das eine oder andere Kaltgetränk zusammen getrunken. In der Sommerpause beziehungsweise  in der Vorbereitung sind jetzt schon wieder die traditionellen Kleinfeldturniere beim TuS Gaarden sowie beim Raisdorfer FC 06 geplant. Termine Ende Juni/Mitte Juli.

Für 08 III
K.W

1:1 im Verfolgerduell gegen TSV Großsolt-Freienwill II

Beim Tabellenfünften gelang der 3. Herren am Sonntag-Vormittag ein achtbarer Erfolg. Sie bleibt damit in der Rückrunde weiter ungeschlagen (Zwei Remis/ein Sieg). Ins Spiel ging man mit ersatzgeschwächten Kader, sodass wir noch zwei Spieler aus der Altliga reaktivieren werden mussten. Vielen Dank nochmal an Björn Langeloh & Markus Böttcher!

Die Reserve des TSV übernahm in der Anfangsphase der Partie gleich das Zepter und spielte einen guten Ball in ihren eigenen Reihen, aber die 08-Abwehr um Julian Conrad, Nils Petersen, Jan Christiansen & Malte Keyser konnten sie in der ersten Halbzeit mit ihren meist langen Bällen kaum gefährden. Immer wieder wurden die langen Bälle abgelaufen oder wurden durch den Rückenwind zu unpräzise. Auch das Mittelfeld der Blau/Gelben und die Zentrale um Björn Langeloh und Marvin Freimark stand sehr stabil. Wir mussten viel Aufwand betreiben und liefen meist immer hinterher.

Spielerisch lief bis auf vereinzelnde Kombinationen diesmal nicht so viel zusammen. Die größte Chance zur Führung vergab Jan Jessen freistehend. Auch das Fehlen von Kapitän Marc Kruse war zu merken. Kurz vor der Pause wurde es dann nochmal brenzlig im Strafraum der Fördestädter, aber der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, als ein TSV Spieler im Strafraum gefällt wurde. Sehr glücklich, dass es kein Strafstoß gab. Auf der anderen Seite kam dann noch ein bisschen Glück dazu: Ein Schuss von Kevin Walter wehrte ein TSV-Abwehrspieler mit der Hand ab und diesmal blieb der Pfiff des Schiedsrichter Gordon Edwards nicht aus. Torjäger Jan Jessen verwandelt eiskalt zum 1:0 (44.).

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Immer wieder lief der TSV gegen die 08-Mauer an und wir verschoben sehr gut und machten die Räume sehr eng. In der Zentrale war kein durchkommen, wenn es mal mehr Platz für den TSV gab, dann war es über die Außenbahn. Gefühlter Ballbesitz von 80/20 für die Gastgeber, wenn was ging, dann nur über Konter, die wir aber nicht sehr gut ausspielten. Jan Jessen hatte kurz vor Schluss dann den Lucky Punch auf dem Fuß, doch der TSV-Keeper reagierte überragend und lenkte das Leder an den Pfosten. Verdient wäre es nicht gewesen und wenn man vorne seine Dinger nicht macht, bekommt man sie hinten. Am Ende wurde der 08-Riegel in der 88. Minute doch geknackt. Endstand 1:1.

Mannschaftsfazit nach dem Spiel: „Wir sind mit dem Ergebnis auf Grund der frühen Anstoßzeit, der Zeitumstellung und dem ersatzgeschwächten Kader am Ende hochzufrieden und haben die Mannschaft um Dirk Petersen nicht enteilen lassen.“

Zitat vom verletzten Kapitän Marc Kruse, der die Mannschaft betreute: „Es hat Spaß gemacht zuzusehen, wie jeder Einzelne gekämpft hat und bis an seine Leistungsgrenze ging.“

Das nächste Spiel findet am Freitag, 10. April, um 19 Uhr im Flensburger Stadion statt. Gegner ist die Reserve vom TSV Eintracht Eggebek.

Aufstellung 08 III: D. Jessen, Conrad, J. Jessen, Kruse, Keyser, Walter, Petersen, Langeloh, Heldt, Christiansen, Jeratsch. Auf der Bank: Böttcher (Eingewechselt), Jan Pascal Jebsen, Maik Zoske

Für 08 III
K.W.

7:3-Auswärtssieg im Lindewitter Waldstadion

Den ersten Dreier in diesem Jahr konnte die 3. Herren am Sonntag-Nachmittag gegen die Reserve vom TSV Lindewitt unter Dach und Fach bringen. Die Mannschaft um Trainer Richard Derra hatte sich nach der gefühlten Niederlage der letztne Woche (1:1 vs. SG Nordangeln 05 II) diesmal vorgenommen. Die Chancen, die man letzte Woche vergab, sollten diesmal eiskalt genutzt werden. Jan Jessen, der in Husby fehlte, gelang die frühe Führung nach gut 15 gespielten Minuten. Das brachte der Mannschaft Sicherheit und noch mehr Spielwitz. Man spielt sich quasi in einen Rausch und was in Husby nicht gelang, klappte auf einmal wie im Training.

Nach 27 Minuten gelang Jan Jessen der lupenreine Hattrick. Die Mannschaft hörte in dieser Phase nicht auf zu spielen und setzte Lindewitt immer wieder mit sehr guten langen Bällen in die Schnittstellen der Abwehr unter Druck. Nach einem genialen Pass von Patrick Jeratsch schoss Jan Jessen seienn vierten Treffer in Folge (28.). An diesem Tag schien einfach alles zu laufen: Durch einen gut gespielten Konter von Marc Kruse erzielte Kevin Walter mit einem sehenswerten Schlenzer das 5:0. Jetzt ging es im zwei Minuten-Takt. Erst war es Jan Jessen, der seinen fünften Treffer feierte und dann Marc Kruse, der seine starke Leistung mit dem 7:0 krönte (38.).

Mit einer 7:0-Führung gingen wir auch noch nie in die Pause. Das war dann wohl so in den Köpfen der Spieler drin, dass in der zweiten Halbzeit so gut wie nix mehr zusammen passte. Lindewitt stand enger bei den Leuten und machte es cleverer als in der ersten Halbzeit. Bis auf einen Lattenkracher von Markus Scholz gab es auf unserer Seite nix zu erwähnen. Lindewitt opferte sich nochmal auf und ließ sich nicht abschlachten und gewann dann auch verdient die zweite Halbzeit mit 3:0. Zitat Martin Pommerehnke (TSV Lindewitt II): „Wir haben es euch in der ersten Halbzeit einfach zu einfach gemacht und jeder Schuss war ein Treffer. Hätten wir zwei, drei Tore weniger kassiert, wäre es in der zweiten Halbzeit nochmal spannend geworden. So verlieren wir dann am Ende deutlich.“

Einen bitteren Beigeschmack hatte der Sieg jedoch: Julian Heldt & Marc Kruse mussten beide verletzt raus. Gute Besserung & schnelle Genesung! Am Sonntag, 29. März, gastieren wir um 11 Uhr beim Tabellenvierten TSV Großsolt-Freienwill.

Aufstellung 08 III: D.Jessen, Heeland, J. Jessen, Kruse, Keyser, Walter, Petersen, Möller, Scholz, Christiansen, Jeratsch. Auf der Bank: Heldt (Eingewechselt), Jan Pascal Jebsen (Eingewechselt), Schleunes (Eingewechselt), Maik Zoske

Für 08 III
K.W.

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